Feb 14 2012

Prepaid ist schwer im Kommen

Der Trend zur Prepaid Karte ist dank der zahlreichen Anbieter und Tarife mit günstigen Angeboten weiter ungebrochen. Denn neben den etablierten Netzbetreibern Telekom, Vodafone, O2 und E Plus werben seit einigen Jahren auch Mobilfunk-Discounter, inzwischen sogar die großen Einzelhändler der Republik, um Telefonkunden.

Auch das mobile Internet erlebt dank der zahlreichen Angebote einen wahren Boom. Der Prepaid Internet-Stick wird einfach auf dem Laptop installiert, und schon kann der Kunde grenzenlos und inzwischen auch fast überall mobil surfen. Auf den ersten Blick erscheint die Variante mit der Guthabenkarte zum Surfen noch um einiges einleuchtender als im klassischen Mobilfunk-Bereich. Denn die wenigsten Kunden sind so oft unterwegs auf die Nutzung des Internets angewiesen, dass sich ein Stick mit Vertrag für sie rechnen würde. Denn die Tarife für Prepaid Internet-Sticks bieten interessante Alternativen wie eine Tagesflat, eine monatliche Flatrate oder ein Tarif, der beispielsweise für sieben Tage gilt. Das ist eine ideale Lösung für Berufspendler, welche ihre Fahrzeit in öffentlichen Verkehrsmitteln sinnvoll nutzen wollen, für den normalen Nutzer, wenn er mal keinen regulären Zugriff aufs Internet hat, aber dringend seine Mails abrufen muss oder für Urlauber, die während der freien Zeit nicht komplett auf ihre sozialen Netzwerke verzichten wollen.

Den Prepaid Internet-Stick gibt es übrigens in der Regel sogar ohne die lästige Simlock Sperre. Das bedeutet: Es können auch die Karten anderer Anbieter eingesetzt werden. Im Prepaid Vergleich haben sich momentan die Angebote folgender Anbieter als Testsieger durchgesetzt:  Die Klarmobil Surfsticks bieten die mobile Internet-Flatrate ab 9,95 Euro mit einer Geschwindigkeit bei der Datenübertragung von bis zu 7,2 Megabite pro Sekunde. Den Surfstick gibt es gratis dazu. Mit dem RTL Surfstick kostet das Surfen im Netz von Vodafone pro 90 Minuten ab 99 Cent. Der mobile Internet-Zugang kostet für sieben Tage 8,99 Euro.

Fonic bietet als aktuelle Aktion die Simkarte mit einem Gratis-Bonus von zehn Euro inklusive Surfstick. Für Vielsurfer ist eine Kostenbremse eingebaut: Sie zahlen hier dann maximal fünfundzwanzig Euro pro Monat, egal, wie viel sie surfen. Selbst bei nur drei Anbietern sieht der Tarif also komplett anders aus. Gänzlich unübersichtlich wird der Tarifdschungel, wenn man die weiteren Spieler im Mobilfunk-Konzert in die eigene Kalkulation mit einbezieht. Den Prepaid Internet-Stick gibt es nämlich auch von Bildmobil, Vodafone, T-Mobile, blau.de, und Congstar. Sie unterscheiden sich nicht nur in den Verbindungspreisen. Diei Tagesflatrate gibt es in einer Preisspanne von 2,49 Euro bis 4,95 Euro, die monatliche Flatrate – sofern sie angeboten wird, kostet zwischen 9,95 Euro und 25 Euro, und dazwischen gibt es bei einigen auch weitere Angebote, etwa zwölfstündiges Surfen für 1,99, 120 Minuten für 2,95 Euro oder 30 Tage für 19,99 Euro, allerdings ohne monatliche Flatrate. Für die Entscheidung des Surfers dürften aber auch die Punkte Geschwindigkeit (von 384 Kilobyte pro Sekunde bis 7,2 Megabite pro Sekunde) und die Drosselung auf einen Datenverkehr (von 500 Megabite pro Tag bis ein Gigabite pro Session) wichtig sein. Wer grenzenlos mobil im Internet sein möchte, muss also ebenso wie der Telefonkunde einige Faktoren in seine Rechnung einbeziehen, um wirklich das beste Angebot auf dem Markt für sich zu finden.


Jan 24 2012

Gegenüberstellung: Die Vor- und Nachteile der Riester-Rente

Jede Art der privaten Altersvorsorge birgt nicht lediglich nur Vorteile, sondern ebenso Nachteile. Dies ist auch bei der Riester-Rente der Fall. Daher ist eine Abwägung dieser Gesichtspunkte vor einer endgültigen Entscheidung für oder gegen die Riester-Rente notwendig.

AbgestempeltVORTEILE DER RIESTER-RENTE
Große Fördersummen:
Riestern wird durch staatliche Zulagen und Steuererleichterungen gefördert. Die personenbezogene Quote der Förderung beträgt in der Regel mehr als 30%. Dies heißt, dass beispielsweise bei 100€, die in die Riester-Rente investiert werden, 70€ vom Sparer und 30€ vom Staat beigesteuert werden.

100% Kapitalgarantie:
Zu den Vorteilen des Riesterns ebenso die Kapitalgarantie, die bei sämtlichen Riester-Produkten inkludiert ist. Der Anbieter muss bei Renteneintritt auf jeden Fall für 100% der vorher geleisteten Beiträge zuzüglich Zulagen garantieren. Damit geht der Ausschluss eines Risiko für den Verlust geleisteter Zahlungen zu Beginn der Rente einher.

Lebenslange Rente mit gleichbleibenden oder steigenden Rentenbezügen:
Die Rentenzahlung ist im Gegensatz zu anderen Formen der Altersvorsorge bei der Riester-Rente lebenslang sichergestellt. Außerdem ist es ausgeschlossen, dass die Höhe Rentenzahlung während der Rentenphase abnimmt, da sie gleichbleibend oder oftmals sogar steigend ist.

Eignung auch für die Finanzierung des Eigenheims:
Seit 2009 bietet Riestern einen weiteren Vorteil, da es ebenso für den Kauf eines Eigenheims verwendet werden kann. Beim Wohn-Riestern ist der Staat also beim Erwerb der eigenen vier Wände involviert.

NACHTEILE
Beitrag der jährlichen Förderungen begrenzt:
Steuerlich können lediglich bis zu 2.100€ jährlicher Einzahlungen als Aufwendungen für die Altersvorsorge geltend gemacht werden.

Eingeschränkte Vererbbarkeit:
Nur auf dem ersten Blick stellt die eingegrenzte Vererbbarkeit der Riester-Rente einen Nachteil dar. Sollte der Sparer während der Ansparphase versterben, so ist lediglich eine förderungsunschädliche Übertragbarkeit des Angesparten auf den Riester-Kontrakt des Ehepartners möglich. Sämtliche andere Personen erhalten nur die Auszahlung des angesammelten Guthabens nach Abzug der bezogenen Zulagen und Steuerbegünstigungen.
Beim Versterben des Riester-Sparers während der Rentenphase werden unterschiedliche Regelungen angewandt. Versicherungen nehmen nur die Auszahlung des angesparten Guthabens vor, wenn vorher dementsprechend eine zusätzliche Vereinbarung getroffen wurde. Anders verhält es sich bei einem Riester-Fondssparplan, bei dem das Verfahren dem gleichen wie beim Versterben in der Ansparphase entspricht. Dies bedeutet also, dass das Gesparte nicht verloren geht. Eine Einschränkung bei Riester-Fondssparplänen besteht jedoch ab einem Alter von 85 Jahren, da hier keine Auszahlung an Hinterbliebene mehr vorgenommen wird.

Bindung an die lebenslange Rente:
Der Sparer kann erst ab einem Alter von 60 Jahren über das Sparguthaben in Gestalt einer Rente auf Lebenszeit verfügen. Dieser Nachteil entkräftet sich jedoch durch die Möglichkeit, sich eine Summe von maximal 30% des angesammelten Guthabens zu Beginn der Rente ausschütten zu lassen.

Rentenbezüge müssen voll versteuert werden:
Riestern wird nur innerhalb der Ansparphase vom Staat gefördert. Dagegen müssen die zukünftigen Rentenbezüge im vollen Umfang versteuert werden. Allerdings muss hierzu festgestellt werden, dass die Steuerbelastung für Rentenbezieher im Rentenalter vergleichsweise gering ist und daher weniger schwer ins Gewicht fällt.

DIE VOR- UND NACHTEILE DES RIESTERNS MÜSSEN GRÜNDLICH ABGEWÄGT WERDEN
Hilfestellung leisten Riester-Rechner:
Im Internet findet man etliche Riester-Rechner, mit denen man herausfinden kann, wie die Vorteile der Riester-Rente effizient genutzt werden können und welche Anbieter hierbei besonders empfehlenswert sind. Außerdem zeigen diese Riester-Rechner auf, wie hoch der Riester-Rentenbezug später sein wird und welche Rendite und Förderung zu erwarten sind.

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